UNSERE BERATER




Matthias Schauer
Fachverband Elektro- und Informationstechnik Hessen / Rheinland-Pfalz

Planung und Strategie sind traditionell Schwächen in vielen Handwerksbetrieben. Die Instrumente der Offensive Mittelstand bieten gerade hier Hilfe zur Selbsthilfe. Im Netzwerk engagiere ich mich, weil es mir Spaß macht, mich mit anderen Experten zu vernetzen.



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Infoveranstaltung zum Thema Nachfolge wieder in der Villa Metzler in Frankfurt


Die Offensive Mittelstand Netzwerk RheinMain lud am 28.März 2019 in Kooperation mit dem F.A.Z –Fachverlag zum Thema „Ihre Unternehmensnachfolge – eine emotionale Achterbahn“ in Frankfurt ein.

 

Wie wichtig dieses Thema für viele Unternehmer ist, war an dem gefüllten Saal in der historischen Villa Metzler abzulesen. Denn nicht nur die reinen Sachfragen bestimmen eine gelungene Übergabe, sondern auch komplizierte menschliche Aspekte, gerade bei der Übergabe an Familienmitglieder.

 

Birgitta Möller, Ansprechpartnerin der OMRM, begrüßte von Seiten der Offensive Mittelstand das Publikum und stellte dar, auf welche Weise die verschiedenen Checks* der Offensive Mittelstand auf rein unternehmerischer Ebene eine Grundlage für die Vorbereitungen auf die Unternehmensnachfolge bilden können.

 

Nils Körber: Die Kunst des Loslassens

Mit Nils Koerber, Gründer der Firma K.E.R.N – die Nachfolgespezialisten, Bremen, konnte ein Redner gewonnen werden, der aus dem beruflichen Alltag spricht. Er erläuterte in seinem Vortag „Die Kunst des Loslassens“, welche emotionalen Hürden bewältigt werden wollen und wie wichtig es für den Abgebenden ist, sein persönliches Loslassen zu planen: Sich etwas zu suchen – für die Zeit danach – für das er / sie brennt und damit dem Nachfolger den Weg zu ebnen und den Einstieg zu erleichtern, sieht Koerber als ganz wesentlich.

 

Angelica Egerth: Die Brückenbauerin

Angelica Egerth, die zweite Referentin des Abends, bezeichnet sich selber als Brückenbauerin zwischen den Generationen. Sie betreibt eine Beratungsagentur für Familienunternehmen in Köln und Berlin. Unter dem Titel „Will ich Papas Firma wirklich?“ stellte sie ihr Konzept zur innerfamiliären Unternehmensübergabe unter besonderer Berücksichtigung der weichen Faktoren vor. Der Frage des Abgebenden „Ist mein Kind geeignet, die Firma zu übernehmen?“ steht häufig die Frage des möglichen Nachfolgers gegenüber „Will ich überhaupt?“

 

Podiumsdiskussion rund um die Erfahrungen von 2 Unternehmerinnen

Aus Erfahrung berichteten in der anschließenden Podiumsdiskussion zwei Unternehmerinnen. Julia Gander übernahm vor vielen Jahren die G&G Personalberatung, Walldorf, von ihrem Vater. Sie schilderte einen anstrengenden Prozess, der schließlich nur mit der Hilfe eines Coaches gelöst und zum Erfolg geführt werden konnte.

 

Frau Bollin-Flade, Geschäftsführerin der Christian Bollin Armaturenfabrik in Oberursel, übernahm die Firma von ihrem Vater. Heute beschäftigt sie sich mit der Übergabe an den Sohn. Sie berichtete also aus doppelter Perspektive. Auch bei ihr traten Schwierigkeiten auf, die nur durch einen Coach vermittelnd beigelegt werden konnten.

 

Die anschließende gelungene Podiumsmoderation wurde durch Thomas Dörr (OMRM) und Ulrike Mayr (FAZ) moderiert, die geschickt die Fragen und Anmerkungen aus dem Publikum mit den Erfahrungen und Anregungen der Podiumsgäste verbanden. Wichtig war für viele sicher die Erkenntnis, dass die Unternehmensnachfolge ein komplexer Prozess ist, der gerade auf der emotionalen Ebene professionelle Unterstützung braucht.

 

 


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13. Aug 19 | 17:00 – 19:00 Uhr
65760 Eschborn
Netzwerktreffen

16. Okt 19 | 17:00 – 19:00 Uhr
65760 Eschborn
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